Abschied von Maxima

Maxima, geboren in der Stadt Schumen/Bulgarien
Gestorben am 20.Juli 2004 in Deutschland
Heimgekehrt nach Schumen und dort der Erde übergeben
am 13.Juli 2006
Shusha, die Maxima- die damals Beta genannt wurde -,
nachdem sie schwer verletzt ins Tierheim gekommen war,
betreut und aufgepäppelt hat, trägt das Holzkästchen mit ihren sterblichen Resten zu der Grube, die Svilen vorbereitet hat. Dort,
unter den hängenden Zweigen einer Kornelkirsche, dicht neben ihrem damaligen Liegeplatz, wird sie ruhen.

Ich habe sie 40 Tage lang mit der Hand gefüttert, weil sie nicht allein
fressen konnte. Aber sie wollte leben." Shusha hockt weinend an der
offenen Grube, in der nun das Holzkästchen steht.

Der leitende Tierarzt von Schumen, Dr. Dankov, pflanzt eine Buschrose auf das Grab.
Auf der Gedenktafel, die noch an einem Stein befestigt wird, wurde - zweisprachig -
der Text geschrieben, der auch in ihrem Nachruf auf unserer Homepage steht:

"Steht nicht an meinem Grab und weint
Ich bin hier nicht, ich schlafe nicht.
Ich bin die tausend Winde
Das Diamantglitzern auf dem Schnee
Ich bin der Sonnenschein auf reifem Korn
Ich bin der sanfte Herbstregen
Wenn ihr aufwacht in der Morgenstille
Bin ich der sanfte Flügelschlag stiller Vögel
Ich bin der Stern, sein mildes Licht in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint
ICH BIN HIER NICHT."

Aber wir haben um sie geweint. Wo immer sie jetzt auch sein mag.